Samstag, 9. August 2008

Griesalp - Kandersteg

Start: Griesalp im Kiental
Ziel: Kandersteg im Kandertal
Wegweiser: 1 "via alpina"
Höhenmeter: 1400 m rauf, ca. 1100 m runter
wir hatten: ca. 6 Stunden reine Wanderzeit, dazwischen eine Stunde Mittag und irgendwann noch eine Stunde Pause, da wir so gut in der Zeit waren


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Unsere erste Ganztageswanderung! Wow. Es war super. Zuerst mal hiess es früh aufstehen (4.15 Uhr), damit wir in Reichenbach das Postauto auf die Griesalp erwischen.
Von Reichenbach aus fährt ein kleines "Postautöli" ins Kiental auf die Griesalp. Der letzte Abschnitt dieser Strecke ist die steilste Postautostrecke Europas. Und die ist schon für sich allein fast eine Reise wert. Der Postautochauffeur muss beschleunigen und möchglichst viel Schwung holen, damit er diese Haarnadelkurven hochkommt.



Von der Griesalp aufs Hohtürli (Passhöhe) sind es 1300 Höhenmeter. Diese hatten wir nach dreieinhalb Stunden geschafft (inkl. 15 Min. Pause). Je weiter wir nach oben kamen, desto Nebliger wurde es und wir hatte schon die Befürchtung, dass wir, oben angekommen, überhaupt nichts mehr sehen. Aber der Nebel lichtete sich und wir schafften sogar noch die letzten 40 Meter zur Blüemlisalphütte, wo wir Mittag gemacht und die herrliche Aussicht genossen haben.
Leider waren wir nicht die einzigen, die die Idee für diese Wanderung hatten. Zeitweise hatte es unmengen von anderen Wanderern und man hatte fast das Gefühl, man sei auf einer Wanderer-Autobahn.



Nach dem Mittagessen ging es auf der anderen Seite wieder runter, bis zum Oberbärgli. Dort nahmen wir den oberen Weg, via Heuberg und kamen so schlussendlich zur Bergstation der Sesselbahn Kandersteg-Öschinen. Wir entschieden uns, runter zu fahren, da der letzte Abschnitt, wie wir schon von unserer letzten Wanderung zum Öschinensee wussten, überhaupt nicht mehr speziell ist. Ausserdem hatten wir ja jetzt schon 2500 Höhenmeter in den Beinen!



Auf dem Sessellift hat der grosse Wanderschuh es denn auch geschafft, mir das Sesselliftfahren mit einem positiven Gefühl zu verbinden. Wie, erzähle ich ein andermal. :-)